Pädagogisches Konzept

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unseren Schülerinnen und Schülern ein Lernumfeld zu bieten, das sie dazu anleitet, in der Gemeinschaft mit anderen zu lernen, ihre individuellen Fähigkeiten zu entfalten und ihre Kenntnisse, Fertigkeiten und Persönlichkeit in die Klassen-, Kurs- und Schulgemeinschaft einzubringen.

Lernen in individueller und sozialer Verwantwortung

Die von uns angestrebte Erziehung zum Lernen in individueller und sozialer Verantwortung basiert somit auf dem pädagogischen Konzept des sozialen Lernens und strebt die ganzheitliche Bildung und Erziehung unserer Schülerinnen und Schüler an.

Das soziale Lernen ist neben dem fachlichen Lernen, dem personalen Lernen und Methodenlernen, gemäß dem Bildungsplan 2004 des Landes Baden-Württemberg, eine der vier tragenden Säulen der Erziehungsarbeit am Welfen-Gymnasium.

Das hierzu von den einzelnen Fächern und Fachverbünden entwickelte Kerncurriculum und vom Lehrerkollegium erstellte Schulcurriculum findet sich u.a. wieder in der von der Gesamtlehrerkonferenz beschlossenen Stundentafel.

Diese seit dem Schuljahr 2004-2005 gültige Stundentafel verwendet die den Schulen durch den neuen Bildungsplan zustehenden Freiräume nicht zur stärkeren Gewichtung bestimmter Fächer bzw. Fachrichtungen, sondern nutzt die sogenannten Poolstunden für das Einüben des sozialen Lernens, für die Umsetzung offener Unterrichtsformen, für handlungsorientiertes, team- und praxisbezogenes Arbeiten, für die Entfaltung kreativer Fähigkeiten und methodischer Fertigkeiten sowie die Ausbildung der für die heutige Zeit zunehmend wichtiger werdenden Präsentationstechniken.

 

Freiarbeit, Methodenstunde, Klassenlehrerstunde

So haben z.B. die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse je 1,5 bzw. 1 Wochenstunde Freiarbeit. Zusätzlich werden sie in einer sogenannten Methoden- bzw. Klassen(lehrer)stunde zum einen in die grundsätzlichen Lerntechniken und in die Arbeit mit PC und Internet eingeführt, zum anderen mit den für die Kooperation mit den Mitschülern und für die gegenseitige Verantwortlichkeit erforderlichen Verhaltensregeln vertraut gemacht.

In den nachfolgenden Klassenstufen wird dieses Konzept, mit jeweils anderen Schwerpunkten, ergänzt; dabei werden die von den Schülern geforderten Kompetenzen entsprechend Schritt für Schritt erweitert.

 

Methodenarbeit

Die Klassen 7 und 8 stehen unter dem Motto Methodenarbeit. Unter dem Leitthema "Informationen beschaffen, auswerten und präsentieren" werden die Schüler/innen in methodenorientierte Arbeitsformen eingeführt. Die Methodenkurse dienen insbesondere der Vorbereitung der ersten größeren schriftlichen und mündlichen Präsentationen (GFS).

 

Projektarbeit

In der neunten Klasse setzen sich die Schüler/innen in Teamarbeit unter Anwendung der bisher erworbenen Kompetenzen intensiv mit einem frei gewählten Thema auseinander. Zu dieser Projektarbeit gehört eine angemessene Präsentation, die in einem größeren Rahmen stattfinden soll.

 

Berufsorientierung

Das BOGy-plus-Konzept in der 10. Klasse, das die Schüler mit der Berufs- und Arbeitswelt näher bekannt macht, bildet den Abschluss des Schulprogramms. Wichtige Ziele dieses Konzepts sind Informationen über Berufe und Ausbildungsgänge, die Vorbereitung auf Bewerbungen und Vorstellungsgespräche sowie eine Woche Berufsorientierung in einem Betrieb. 

All dies bietet die Voraussetzungen zu einem zielgerichteten Arbeiten in der gymnasialen Oberstufe und einem erfolgreichen Bestehen des Abiturs.

 

Mentorensystem

Eines der Grundprinzipien des sozialen Lernens besteht darin, dass sich ältere SchülerInnen für die Schule und vor allem für ihre jüngeren MitschülerInnen engagieren. Dazu gibt es an unserer Schule zahlreiche Möglichkeiten: als PatIn für die neuen Fünftklässler, als SkimentorIn bei den Skitagen Klasse 5 oder beim Skischullandheim der Klassen 6, als SchülermentorIn im Welf-Hausaufgabentreff, bei der Mittagsbetreuung oder der Lernbegleitung, als MitarbeiterIn im Team der Unterstufenbücherei oder als MitarbeiterIn im Schulsanitätsdienst.

 

Alternative Unterrichtsformen

Das pädagogische Konzept des Welfen-Gymnasiums fördert und fordert die Durchführung alternativer Unterrichtsformen sowie außerunterrichtlicher Veranstaltungen. Diese bereichern das Schulleben, ergänzen und vertiefen den Unterricht, schaffen Spielräume für handlungsorientiertes und selbstständiges, kreatives und künstlerisches Gestalten, fördern das soziale Lernen, tragen zur Persönlichkeitsbildung bei und stärken das Wir-Gefühl aller Welfen.

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