Mathematik

altgriechisch μαθηματική τέχνη – mathēmatikē téchnē: „die Kunst des Lernens, zum Lernen gehörig“

"Kein Mensch lernt denken, indem er die fertig geschriebenen Gedanken anderer liest, sondern dadurch, dass er selbst denkt."

Mit diesem Satz des rumänischen Dichters Mihai Eminescu wird schon sehr prägnant zum Ausdruck gebracht, was Mathematik beziehungsweise das Beschäftigen mit verschiedenen mathematischen Bereichen in der Schule leisten soll.

Das Fach Mathematik soll nicht in erster Linie zukünftige Physik-Nobelpreisträger, Wirtschaftswissenschaftler oder Mathematiklehrer auf ihren Beruf vorbereiten, oh nein! Es dient dazu, sich in einem bestimmten Zeitrahmen in mehr oder minder komplexe Themengebiete einzuarbeiten, Zusammenhänge zu erkennen und diese zu benutzen, um Lösungsstrategien für Probleme zu entwickeln – ein Vorgehen, welches in sehr vielen Berufen erwartet wird, aber auch im Privatleben für jeden einzelnen nützlich ist.


Der aktuelle Bildungsplan in Baden-Württemberg beschreibt dies so:
„Zentrale Aufgabe von Schule ist es, den Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, ihre Rolle in der gegenwärtigen und zukünftigen Welt zu finden. Diese Aufgabe umfasst zwei wesentliche Bereiche. Einerseits muss Schule die Schülerinnen und Schüler befähigen, Phänomene ihrer unmittelbaren Lebenswelt zu verstehen und damit ihren Alltag aktiv gestalten zu können sowie geistige Orientierung und Urteilsfähigkeit zu entwickeln, die für eine aktive Teilnahme am kulturellen und demokratischen Leben einer Gesellschaft unerlässlich sind. Andererseits muss Schule langfristig auf eine spätere Berufsausübung beziehungsweise auf eine Berufsausbildung oder ein Studium vorbereiten.

Der Mathematikunterricht trägt dieser Aufgabe in doppelter Hinsicht Rechnung: Er vermittelt unverzichtbare mathematische Kompetenzen und er leistet seinen Beitrag zur Vermittlung von überfachlichen Kompetenzen. Jede Kompetenz umfasst dabei spezifische Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten sowie die Fähigkeit, diese reflektiert und verantwortungsvoll einzusetzen.“

Am Welfen-Gymnasium geschieht dies im Fachunterricht gemäß der nebenstehenden Stundentafel:

Klasse        5   6   7   8   9   10   11   12
Stunden     4   4   4   4   4   4     4     4

Dabei arbeiten wir in allen Klassenstufen mit der Reihe „Lambacher Schweizer“ (Klett-Verlag).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ergänzt wird die Mathematik am Welfen-Gymnasium durch den Förderunterricht beziehungsweise das Vertiefungsfach Mathematik (MathePlus), welches von den Schülerinnen und Schülern in der Kursstufe je nach Neigung gewählt werden kann.

Darüber hinaus nehmen jährlich zahlreiche Schülerinnen und Schüler am Mathematik-Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ teil. In diesem Jahr haben allein 30 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 9 teilgenommen.
Die Aufgaben aus diesem Jahr finden Sie hier.
Interessant könnte vielleicht noch ein Aufsatz mit dem Titel „Gedanken über Schulprobleme mit der Mathematik“ sein, in dem der Pädagoge Friedrich Buckel mögliche Ursachen für schlechte Noten im Schulfach Mathematik beschreibt und Möglichkeiten zur Abhilfe anspricht.
In diesem Zusammenhang wie überhaupt in der Mathematik sind das offene Sich-Einlassen und das Selbst-Tun als grundlegend für das Vorankommen zu nennen, getreu der Aufforderung des Mathematikers George Polya:

 

"Vergesst nicht: Wenn ihr schwimmen lernen wollt, dann geht mutig ins Wasser,
wenn ihr lernen wollt, Aufgaben zu lösen, dann löst sie."

 

 

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