1. Verantwortlicher und Datenschutzbeauftragter

1.1 Verantwortlicher gem. Art. 4 Abs. 7 EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) ist

Schulleiter: OStD Tilmann Siebert
 Spohnstr. 25
 88212 Ravensburg
 Tel.: 0751 - 82131
 Fax: 0751 - 82132
 E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

1.2 Datenschutzbeauftragter:

LRD Rainer Vogelwaid
Regierungspräsidium Tübingen
Konrad-Adenauer-Straße 20
72072 Tübingen

Telefon: 07071 757-2162
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

2. Information über die Erhebung personenbezogener Daten, Speicherdauer

2.1 Im Folgenden informieren wir über die Erhebung personenbezogener Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind alle Daten, die auf Sie persönlich beziehbar sind, z. B. Na-me, Adresse, E-Mail-Adressen, Nutzerverhalten.

2.2 Bei Ihrer Kontaktaufnahme mit uns per E-Mail oder über ein Kontaktformular werden die von Ihnen mitgeteilten Daten (Ihre E-Mail-Adresse, ggf. Ihr Name und Ihre Telefonnummer) von uns gespeichert, um Ihre Fragen zu beantworten. Die in diesem Zusammenhang anfallenden Daten löschen wir, nachdem die Speicherung nicht mehr erforderlich ist, oder schränken die Verarbeitung ein, falls gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen.

2.3 Falls wir für einzelne Funktionen unseres Angebots auf beauftragte Dienstleister zurückgreifen oder Ihre Daten für werbliche Zwecke nutzen möchten, werden wir Sie untenstehend im Detail über die jeweiligen Vorgänge informieren. Dabei nennen wir auch die festgelegten Kriterien der Speicherdauer.

3. Ihre Rechte

3.1 Sie haben gegenüber uns folgende Rechte hinsichtlich der Sie betreffenden personenbezogenen Daten:
•Recht auf Auskunft,
•Recht auf Berichtigung oder Löschung,
•Recht auf Einschränkung der Verarbeitung,
•Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung,
•Recht auf Datenübertragbarkeit.

3.2 Sie haben zudem das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns zu beschweren. Die Datenschutzaufsichtsbehörde ist der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (LfDI), Königstrasse 10a, 70173 Stuttgart.

3.4 Werden personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation
 übermittelt, so haben Sie das Recht, über die geeigneten Garantien gemäß Art. 46 EU-DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.

4. Erhebung und Zweck personenbezogener Daten bei Besuch unserer Website

4.1 Bei der bloß informatorischen Nutzung der Website, also wenn Sie sich nicht registrieren oder uns anderweitig Informationen übermitteln, erheben wir nur die personenbezogenen Daten, die Ihr Browser an unseren Server übermittelt. Wenn Sie unsere Website betrachten möchten, werden die folgenden Daten erhoben, die für das BelWü als Betreiber des Webservers und uns technisch erforderlich sind, um Ihnen unsere Website anzuzeigen und die Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten (Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f EU-DSGVO):

Das BelWü als Betreiber des Webservers erfasst folgende Daten:
•Datum und Uhrzeit des Zugriffs
•Vollständige IP-Adresse des zugreifendem Geräts
•abgerufene Datei oder Funktion mit Abrufmethode (GET oder POST)
•verwendetes Protokoll
•Ergebnis des Abrufs (HTTP Status)
•Zahl der übertragenen Bytes
•Im Error-Logfile noch zusätzlich den aufgetretenen Fehler

Diese werden 14 Tage lang aufgehoben.

Uns als Schule werden anonymisierte Logfiles zur Verfügung gestellt, in denen die IP-Adresse im letzten Byte auf 0 gesetzt wurde, ansonsten umfasst es dieselben Daten wie die Logfiles, die nur das BelWü als Betreiber sieht. Diese anonymisierten Logfiles werden 4 Tage lang aufgehoben.

4.2 Zusätzlich zu den zuvor genannten Daten werden bei Ihrer Nutzung unserer Website Cookies auf Ihrem Rechner gespeichert. Bei Cookies handelt es sich um kleine Textdateien, die auf Ihrer Festplatte dem von Ihnen verwendeten Browser zugeordnet gespeichert werden und durch welche der Stelle, die den Cookie setzt (hier durch uns), bestimmte Informationen zufließen. Cookies können keine Programme ausführen oder Viren auf Ihren Computer übertragen. Sie dienen dazu, das Internetangebot insgesamt nutzerfreundlicher und effektiver zu machen.

(Quelle der Vorlage der Datenschutzerklärung: https://www.belwue.de/produkte/dienste/webhosting/eu-datenschutz/dsvgo-muster.html)

 

Foto: Ansprache von Oberbürgermeister Hermann Vogler bei der Verlegung der ersten "Stolpersteine" in Ravensburg durch den Künstler Gunter Demnig am Bildungszentrum St. Konrad, dem Ort des früheren Burachhofs, letzter Wohnort von Pinchas Erlanger vor seiner erzwungenen Emigration nach Israel (13.09.2006)

2005 Angestoßen durch das Kunstprojekt „Stolpersteine“  (http://www.stolpersteine.eu) des Kölner Künstlers Gunter Demnig, der seit 1996/2000 „Stolpersteine“ in Deutschland und ganz Europa verlegt, die an Opfer der NS-Diktatur erinnern, entstand 2005 am Welfen-Gymnasium Ravensburg ein Schülerprojekt der 13. Klasse unter der Leitung von Oberstudien-   und Stadtrat Wilfried Krauss, das sich zum Ziel setzte auf der Grundlage von Akten des Stadtarchivs Ravensburg die persönlichen Schicksale der im Dritten Reich vertriebenen oder ermordeten Juden von Ravensburg herauszuarbeiten, um eine Verlegung von „Stolpersteinen“  durch den Künstler Gunter Demnig auch in Ravensburg vorzubereiten.

SZ (14.09.2006): Interview mit OSR/Stadtrat Wilfried Krauss, dem Initiator des Projekts Stolpersteine, über seine Motivation und die Umsetzung

2006 hat der Gemeinderat der Stadt Ravensburg der Verlegung der „Stolpersteine“ zugestimmt.  Die ersten 13 „Stolpersteine“  verlegte der Kölner Gunter Demnig  im September 2006.

SZ (14.09.2006): Stolpersteine/Jüdische Schicksale: Erinnerung bleibt
http://www.ravensburg.de/rv/kultur-freizeit-einkaufen/kultur/erinnerungskultur.php
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Ravensburg

2015 Im Rahmen der Projekttage forschen  2 Schülerinnen im Projekt „Geschichtswerkstatt“ unter Leitung von Studienrat J.Fraundorfer nach den Namen jüdischer Schülerinnen und  Schüler am Welfen-Gymnasium  im Schularchiv und Stadtarchiv Ravensburg. 

Liste der jüdischen Schülerinnen und Schüler am Welfen-Gymnasium (1887 - 1929)

erarbeitet von Lynn  Walther, Diellore Halitaj (Jahrgangsstufe 1)

Bernheim, Rosa *27.07.1874 1887-1890 (an unserer Schule nachgewiesen)
Bernheim, Martha *12.08.1881 1889-1892 
Glaser, Elisabeth *12.08.1909 Abgangsjahr 1926 
Glaser, Augusta *18.04.1912 Abgangsjahr 1929 
Harburger, Alfred *02.02.1899 1904-1907 
Harburger, Jakob *07.09.1897 1904-1907 
Landauer, Lydia *31.10.1875 1887-1892
Landauer,  Elsa *05.08.1880 1888-1892
Landauer, Klara *17.07.1884 1892-1893 
Landauer, Hilde *02.08.1887 1903-1904 
Landauer, Margarethe *01.02.1905 1911-1913 
Landauer, Georg *19.04.1906 1913-1914 Abgangsjahr: 1923 
Rosenthal, Klementine *22.08.1888 1895-1896 
Stern, Lotte *07.08.1904  1911-1913 
Wallersteiner, Helene *19.11.1889 1894-1895 
Wallersteiner, Mathilde *09.03.1888 oder 02.02.1888 1895-1904

2016 Momentan forschen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c in einem Projekt im Rahmen des kath. Religionsunterrichts nach dem weiteren Schicksal der jüdischen Schülerinnen und Schüler am Welfen-Gymnasium, auch um Bezüge zu den gesetzten „Stolpersteinen“ herzustellen (noch in Arbeit).

 

 

 

Eugen Mezler ist am 12.April.1849 in Bonlanden bei Stuttgart geboren und starb 1916 in Stuttgart-Degerloch. Er war einer von zwei Söhnen von Georg Mezler und Rosina Hamma. Sein Vater war Volksschullehrer. Eugen legte auf dem katholischen Knabenkonvikt in Rottweil seine Reifeprüfung (Abitur) ab und studierte Rechtswissenschaft. Er und sein Bruder wurden beide Rechtsanwalt, der eine in Ulm, Eugen in Ravensburg.
Als 21jähriger nahm er im Taumel der allgemeinen nationalen Begeisterung am Krieg gegen die Franzosen 1870/71 teil. 1874 heiratete er Elise Krauss. Ein Jahr später bekam sie eine Tochter, Elisabeth Mezler. Nach dieser Geburt starb seine Frau tragisch im Kindbett. Ab 1877 war Eugen Mezler ein hochangesehener, vermögender  Rechtsanwalt in Ravensburg. Dort wohnte er bis 1910. In Nonnenhorn besaß er noch eine Villa am Bodensee. Später heiratete er, ein Katholik, eine Protestantin und gründete deshalb mit anderen liberalen Bürgern 1887 für sein einziges Kind Elisabeth eine private Mädchenschule, die konfessionsungebunden war: gleichermaßen für Katholiken, Protestanten und Juden. 1894 heiratete seine einzige Tochter den letzten königlichen württembergischen Justizminister Carl Mandry. 1910 verlor Eugen Mezler, infolge einer geleisteten Bürgschaft für einen Freund, sein komplettes Vermögen. Nach diesem schweren Vorfall lebte er völlig zurückgezogen in Stuttgart-Degerloch bei seiner Tochter, der Familie Mandry. Dort starb er 1916, vermutlich an den Folgen eines Schlaganfalls. Begraben wurde er auf dem Stuttgarter Waldfriedhof. Das Grab ist inzwischen aufgehoben – 1962 legte die Schule dem Gründer noch einen Ehrenkranz zum 75jährigen Schuljubiläum auf sein Grab. Auch das Grab von Elisabeth und Carl Mandry und deren jüngsten Sohn Werner ist dort bereits aufgehoben.           

                                                                                                                                                                             Tabea Heilig Kl. 7

Quellen:
Festrede von Dr. F. Christ (Schulleiter) 1962 (Schularchiv)
E-Mail Kontakt mit einer Nachfahrin
Buch 100 Jahre Welfengymnasium (1987)

Diese kurze Biographie zu unserem Schulgründer wurde im Rahmen der Projekttage 2015 im Projekt "Geschichtswerkstatt" unter der Leitung von Herrn Fraundorfer erstellt.

Grundsätze

• Die Betroffenen besprechen ihren Konflikt möglichst im direkten persönlichen Gespräch (keine E-Mail, kein Telefon) und suchen gemeinsam nach einer Lösung.
Dabei sind die Beteiligten an einer Lösung interessiert, die für beide Seiten zufriedenstellend ist.

• Sollte ein direktes Gespräch nicht möglich oder gescheitert sein, können auch weitere Personen hinzugezogen werden.

• Alle Beteiligten haben das Recht, sich in schwierigen Gesprächen von Personen ihres Vertrauens begleiten zu lassen. Die Teilnehmer eines solchen Gespräches sind im Voraus bekannt.

 

 

 

Grundsätze

• Die Betroffenen besprechen ihren Konflikt möglichst im direkten persönlichen Gespräch (keine E-Mail, kein Telefon) und suchen gemeinsam nach einer Lösung.
Dabei sind die Beteiligten an einer Lösung interessiert, die für beide Seiten zufriedenstellend ist.

• Sollte ein direktes Gespräch nicht möglich oder gescheitert sein, können auch weitere Personen hinzugezogen werden.

• Alle Beteiligten haben das Recht, sich in schwierigen Gesprächen von Personen ihres Vertrauens begleiten zu lassen. Die Teilnehmer eines solchen Gespräches sind im Voraus bekannt.

 

 

 

 

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